Die Essenz des Lebens.

Zwischen kollektivem Wirken, Lernen und Selbstreflexion.

In seiner eigenen Voreingenommenheit, Überheblichkeit, Starrheit und Zielstrebigkeit sollte der Mensch nicht übermäßige Ansprüche und Forderungen an das Leben anderer stellen, insbesondere wenn ihm die Wirkung seines Handelns nicht bewusst ist. Die Verknüpfung individueller Intelligenz mit ökonomischem und materiellem Eigeninteresse als grundlegende Voraussetzung für den individuellen Prozess der Selbsterschaffung, Selbsterhaltung und Selbstentfaltung hat tiefgreifende, jedoch oft unbewusste Auswirkungen auf die Gemeinschaft. Sinnfindung und Sinngebung sind komplexe Entwicklungsprozesse, die bewusstes Denken und Verstehen erfordern und sich mit der Bedeutung, dem Gewicht und der Wirksamkeit des Lebens selbst auseinandersetzen. In diesem Kontext steht die Bedeutung ökonomischer und materieller Eigeninteressen im Widerspruch zu ernsthaften, innigen und individuellen Beweggründen im fortlaufenden Lebensprozess.

Das Leben ist ein großartiger Lehrer, wenn sich der individuelle Mensch unbeirrt mit bestimmten Sachverhalten detailliert, kritisch und prüfend auseinandersetzt!

Dies wird deutlich anhand negativer vergangener oder gegenwärtiger Ereignisse und den daraus resultierenden Konsequenzen, sowohl kurzfristig als auch langfristig. Um Fehlern, falschen Annahmen und Entscheidungen vorzubeugen, ist eine kritische Neubewertung von Haltungen, Verhaltensweisen, Beziehungen und Aktivitäten in jedem Bereich unerlässlich. Umdenken bedeutet, sich umfassend und bereichsübergreifend zu orientieren, um eine positive Grundhaltung gegenüber dem fortlaufenden Lebensprozess aufzubauen.

Lernen ist ein lebenslanger Prozess, der nicht nur das Sammeln von Wissen, sondern auch die kontinuierliche Entwicklung von Fähigkeiten, Einstellungen und Perspektiven umfasst. Damit dieser Bildungsweg erfolgreich verlaufen kann, sind bestimmte Voraussetzungen von entscheidender Bedeutung. Voraussetzungen sind also Bedingungen oder Faktoren, die erfüllt sein müssen, damit etwas anderes Folgerichtig ablaufen kann um bestimmtes zu erreichen. Individuelle Menschliche Existenz bzw. das individuelle, neu entstandene, die körperliche und mentale Erscheinungsform, das mit bestimmter Befähigung ausgestattet ist, ist eine Voraussetzung, die Notwendiges zum entwickeln, überleben und entfalten braucht.

Die Entwicklung vom unwissenden Nullzustand zu einem eigenständigen und selbständigen Bewusstsein ist ein kontinuierlicher und natürlicher Prozess der Einwirkungen und Auswirkungen, der über mehrere Entwicklungsstadien geht, der aber von drei Grundlegenden Faktoren abhängt.

  • zum ersten Situationen die verschiedene Sachlagen bilden, anders gesagt, summierte Besonderheiten, die aus einzelnen spezifischen Charakteristiken, Details, Merkmalen oder Eigenschaften bestehen, verbunden an bestehende Gegebenheiten oder Umstände mit bestimmter Wirksamkeit. Diese Gesamtheit aller bereits bestehenden und vorhandenen Situationen im Außen bildet einen faszinierenden Kontext, in dem bewusste und unbewusste, kompetente und inkompetente, positive und negative Individualität aufeinandertreffen. Eine genauere Analyse zeigt, dass diese komplexe Realität nicht nur ein Spiegel individueller Denkweise ist, sondern auch als leistungsstarke Plattform für den Lernprozess und das übergeordnete Erkennen von Richtig und Falsch dient.

  • zum zweiten die eigenen individuellen körperlichen Möglichkeiten, Fähigkeiten und derer Potenzial, da wären

      • Körperliche und mentale Beweglichkeit.

      • Wahrnehmung.

      • Einflussfreies Denken, Kognition und Reflexion

      • Unabhängige Willensbestimmung und Entscheidungsfreiheit

      • Verhalten und Reaktionen

      • Kommunikation

      • Handeln und Tun

  • zum dritten die eigene, aus eigenem freiem Willen und ohne jeden Zwang, für sich selbst Verpflichtung, die Lebensaufgabe zu erfüllen, ein individueller Lernprozess der die eigene Authentizität wiederherstellt und bewahrt.

Eigenständiges und selbständiges Lernen durch Beobachten, Erfahren und Erleben spielt eine entscheidende Rolle bei der Erreichung einer spezifischen Intelligenzebene, die eng mit dem individuellen Denkprozess verknüpft ist. Die Wirkung des eigenen individuellen und „intelligenten“ Selbst in einem kollektiven Kontext gewinnt besondere Bedeutung. In diesem Kontext interagiert die Einzelperson in einer Struktur, einem System und einem Prozess, in dem die Vielfalt individueller Organismen fortlaufend gemeinsam und übergreifend wirkt. Die Entwicklungsfähigkeit des individuellen Selbst steht dabei im Mittelpunkt des Lernprozesses, um den Unterschied in der Verhältnismäßigkeit zwischen eigenem Handeln und dessen Wirksamkeit in Bezug auf Entwicklung, Entfaltung und Positivität im Vergleich zu Schädigung, Zerstörung und Negativität im fortlaufenden Lebensprozess zu erkennen.

Wenn sich der individuelle Organismus nicht bewusst ist über die negativen Auswirkungen, die von ihm ausgehen, könnte sich eine mögliche Wiederholung bestimmter Vorgänge, Geschehnisse, Handlungsabläufe oder Prozesse ergeben. Die Wiederholung eines solchen Ablaufs bedeutet die Rückkehr des eigenen Selbst in von ihm selbst erzeugte Zustände der fortlaufenden Realität. Diese herausfordernde Situation dient als Gelegenheit zur Selbstkritik und erfordert eine reflexive und wertschätzende Auseinandersetzung mit sich selbst und dem Leben.

Insgesamt betont diese Perspektive die tiefgreifende Verbindung zwischen individuellem Wachstum, der Wirkung des Selbst im Kollektiv und der fortwährenden Reflexion über das eigene Handeln im Lebensprozess. Dies erfordert eine tiefe Selbstkenntnis sowie die Bereitschaft zur stetigen persönlichen Entwicklung.