Die Verzerrung der individuellen Authentizität in der Kommunikation.

In einer Welt, die von vielschichtigen Beziehungen und vernetzten Kommunikationskanälen geprägt ist, steht die Authentizität eines Individuums

Verzerrte Authentizität: Wie Kommunikation die wahre Persönlichkeit verbirgt.

Authentizität als Notwendigkeit und Voraussetzung der Interaktionen!

In einer Welt, die von vielschichtigen Beziehungen und vernetzten Kommunikationskanälen geprägt ist, steht die Authentizität eines Individuums oft im Spannungsfeld zwischen Selbstpräsentation und der Wirklichkeit. Die Fähigkeit, sich authentisch auszudrücken und zu kommunizieren, ist von entscheidender Bedeutung für den Aufbau und die Pflege bedeutsamer zwischenmenschlicher Verbindungen. Doch während wir uns in den Wirren des sozialen Austauschs bewegen, offenbart sich eine subtile Verzerrung – eine Verschiebung zwischen dem, was wir wirklich empfinden, denken oder erleben, und dem, was wir in unserer Kommunikation preisgeben.

Beziehungen sollten auf individueller Aufrichtigkeit der Aussagen beruhen, und nicht auf individuellen verschweigen des eigentlichen Eigeninteresses!

In der Komplexität der menschlichen Existenz offenbart sich eine faszinierende Verbindung zwischen unseren innersten Gedanken und der äußeren Darstellung unserer Identität. Die Frage nach der Authentizität – dem Einklang von Gedanken und ihrem Ausdruck – wirft einen Schleier auf die vielschichtige Beziehung zwischen unserem inneren Selbst und der Art und Weise, wie wir uns in der Welt präsentieren. Diese Reflexion nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise zu den subtilen Nuancen, die die Dynamik von Gedanken und Identität formen, und erkundet, wie diese Verflechtungen unsere zwischenmenschlichen Verbindungen prägen.

Authentizität, als fundamentales Element der zwischenmenschlichen Interaktion, entfaltet ihre wahre Kraft durch ein ehrliches und transparentes Bekenntnis zu eigenen Überzeugungen, Werten und Interessen. Die Authentizität eines Individuums wird jedoch auf die Probe gestellt, wenn bewusst Informationen zurückgehalten werden, insbesondere wenn es um persönliche Interessen geht. Dieses Verschweigen kann als Mangel an Authentizität wahrgenommen werden, da die Ehrlichkeit, Offenheit und Klarheit die Authentizität definiert, aber durch undurchsichtige Schleier verdeckt wird.

Neben dem internen Einklang von Gedanken und Handlungen ist Authentizität auch durch die Offenheit gegenüber anderen geprägt. Das Zurückhalten wahrer Absichten, Überzeugungen oder Eigeninteressen kann nicht nur das Verständnis anderer beeinträchtigen, sondern auch zu Missverständnissen und Unsicherheiten führen. Die Verzerrung von Authentizität in der Kommunikation wird somit zu einer subtilen Quelle zwischenmenschlicher Spannungen und potenzieller Missverständnisse.

Das individuelle Denken in der Realität kann in verschiedenen Ausprägungen auftreten und prägt maßgeblich die Qualität unserer Interaktionen. Fünf Denkarten – Verantwortungsbewusstes Denken, Kompetentes bewusstes Denken, Kompetentes unbewusstes Denken, Inkompetentes unbewusstes Denken und Inkompetentes bewusstes Denken – sowie das Negative Denken im Sinne der Ordnung repräsentieren verschiedene Facetten der mentalen Verarbeitung und prägen maßgeblich unser Handeln sowie unsere zwischenmenschlichen Beziehungen.

  1. Verantwortungsbewusstes Denken: Verantwortungsbewusstes Denken zeichnet sich durch bewusste Reflexion und Selbstverantwortung aus. Indem wir uns unserer Gedanken und Handlungen bewusst sind, übernehmen wir die Verantwortung für unsere Entscheidungen und ihr Einfluss auf uns selbst und andere.

  2. Kompetentes bewusstes Denken: Das kompetente bewusste Denken ermöglicht eine gezielte Steuerung unserer Handlungen. Durch Wissen, klare Zielsetzungen und bewusste Entscheidungen schaffen wir eine Grundlage für forderndes und orientiertes Entscheiden und Handeln.

  3. Kompetentes unbewusstes Denken: Diese Denkweise steht für die Fähigkeit, komplexe Aufgaben automatisch und effizient zu bewältigen, ohne ständige bewusste Aufmerksamkeit. Kompetentes unbewusstes Denken basiert auf Erfahrung und Training.

  4. Inkompetentes unbewusstes Denken: Im Gegensatz dazu bezieht sich inkompetentes unbewusstes Denken auf Muster, die ohne bewusste Reflexion ablaufen, aber negative Auswirkungen haben können. Unbewusste Gewohnheiten oder Denkweisen, die nicht förderlich sind, prägen diese Denkart.

  5. Inkompetentes bewusstes Denken: Hierbei handelt es sich um bewusst gesteuertes Denken, das jedoch durch Mängel in der Klarheit oder Qualität beeinträchtigt wird. Es kann durch Unsicherheiten, Verwirrung oder falsche Annahmen gekennzeichnet sein.

  6. Negatives Denken im Sinne der Ordnung: Dieser Aspekt bezieht sich auf eine destruktive Denkweise, bei der das Denken von Chaos und Unordnung geprägt ist. Negative Denkmuster können nicht nur die individuelle Lebensführung beeinflussen, sondern auch das zwischenmenschliche Gefüge belasten.

Das Verständnis dieser Denkarten ermöglicht nicht nur eine tiefere Einsicht in die Funktionsweise unseres eigenen Geistes, sondern auch in die Dynamiken unserer zwischenmenschlichen Beziehungen. Durch bewusste Pflege und Weiterentwicklung dieser Denkweisen können wir einen positiven Einfluss auf unser eigenes Leben und das unserer Mitmenschen nehmen.

Das Kernproblem von Konflikten liegt oft in der Verfälschung oder Verschleierung persönlicher Interessen. Eine bewusste oder unbewusste Unterdrückung oder das verschweigen eigentlicher eigener Interessen führt zu einer Trübung des individuellen Bewusstseins, was wiederum zu fehlerhaften Denkmustern und Entscheidungen führen kann. Die Divergenz und Unverträglichkeit individuell vorgetäuschter oder verborgener Eigeninteressen sind die Wurzeln von fortlaufenden Problemen und Konflikten, die sich in ihrer inneren Dynamik ausschließen, aber in äußeren Abhängigkeiten eingrenzen.

Die Konfrontation mit einer negativen Identität kann weitreichende Probleme mit sich bringen, die sich auf verschiedene Lebensbereiche auswirken. Insbesondere die Herausforderungen im Alltag werden sich nur schwer Gestalten lassen, weil:

  • Ausgrenzen in der Kommunikation

  • Gedankliche Einbindung und Mitwirkung

  • Gedankliche Hilfe und Unterstützung

  • Zwischenmenschliche Zugsamenarbeit

fehlt, und individuelle Denkprozesse auf ihre eigenen Interessen, Absichten, Bedürfnisse und Ziele ausgerichtet sind. Da der Fokus der Aufmerksamkeit meistens wo anders liegt, kann sich die negative Dynamik langsam, stetig und unbemerkt Entfalten und Entwickeln, was irgendwann zu wahrnehmbaren Schaden führen kann. Bedenken Sie, eine negative Identität des einen, also nicht authentische Person wo die Gedanken nicht mit dem wiedergegeben übereinstimmen, kann zur Einsamkeit des anderen beitragen wenn Sie im Denken, Verhalten und Handeln nicht übereinstimmen, aber dazu in weiteren Beiträgen.

Das Fazit unseres Gedankengangs ruft zu einer bewussten Auseinandersetzung mit den eigenen Interessen auf, ohne Täuschung oder Verschleierung. Authentizität in der Kommunikation wird als Schlüssel zu einem tieferen Verständnis und einer konstruktiven Lösung für Konflikte präsentiert. Die Bereitschaft zur Selbstreflexion und Offenheit in der Interaktion mit anderen schafft Raum für Verständnis, Zusammenarbeit und unterstützende Beziehungen. In dieser Authentizität liegt der Weg zu einer verantwortungsvollen Lebensgestaltung im Miteinander.